Trainierte Sportler schwitzen schneller und kühlen die Körperkerntemperatur effizienter. Ein Untrainierter kann maximal 0.8 Liter Schweiss pro Stunde produzieren, bei guten Sportlern sind es bis zu 3.0 Liter.

Beim Sport erhöht sich die Körperkerntemperatur von etwa 37 °C auf bis zu 39 °C. Um die ansteigende Temperatur im Zaum zu halten, werden am ganzen Körper bis zu 3 Mio. Schweissdrüsen aktiv. Der ausgetretene Schweiss sorgt für Verdunstungskälte, die das Blut in den erweiterten, oberflächennahen Blutgefässen abkühlt. Hierdurch behalten die inneren Organe ihre Normaltemperatur so gut wie möglich bei. Wie Muskeln, so passen sich auch Schweissdrüsen den Trainingsbelastungen an. Bei gut Trainierten reagieren diese viel schneller. Zudem ändert sich die Zusammensetzung des Schweisses. Je besser ein Sportler trainiert ist, desto weniger Elektrolyte verliert er über den Schweiss – der reine Wasseranteil ist dann viel höher. Fazit: Der schnell und effizient schwitzende Sportler bleibt länger leistungsstark.